Alleine, zu zweit oder mit mehreren Reisepartnern verreisen?

23. November 2011

Alleine verreisen oder gemeinsam mit einem oder mehreren Reisepartnern? Viele Reisende haben schon eine konkrete Vorstellung von ihrem perfekten Urlaub. Während jemand nur mit seinem besten Freund als Reispartner losziehen will, kommt für den anderen eine Reise mit einem Reisepartner erst gar nicht in Frage und wieder ein anderer bucht sich eine Gruppenreise, wo gleich mehrere Reisepartner inkludiert sind.

Viele Menschen haben im Urlaub das Bedürfnis, einfach nur einmal alleine zu sein und zu sich zurückzufinden. Für diese Personen kommt ein Urlaub mit einem Reisepartner gar nicht erst in Frage. Denn natürlich bringt eine Reise mit einem Reisepartner auch ein paar kleine Nachteile mit sich. Wer zu zweit verreist, sollte auf seinen Reisepartner Rücksicht nehmen. Man einigt sich auf gemeinsame Reiseaktivitäten mit dem Reisepartner und auch wenn man natürlich einmal etwas alleine unternehmen kann, so ist man im Großteil des Urlaubs mit einem Reisepartner unterwegs. Oft können hier natürlich Meinungsverschiedenheiten zwischen den Reisepartnern entstehen.

Andere Leute jedoch können sich eine Reise ohne Reisepartner gar nicht erst vorstellen. Denn eine Reise mit einem oder mehreren Reisepartnern ist für sie nicht nur praktischer, sondern auch viel schöner. Leuten, die gerne in Gesellschaft sind, macht es Spaß, sich im Urlaub mit dem Reisepartner über das Erlebte auszutauschen, gemeinsam mit dem Reisepartner Hobbys auszuüben oder mit mehreren Reisepartnern den Abend bei einem Glas Wein ausklingen zu lassen.

So hat man auch immer einen Reisepartner, der mal kurz auf sein Gepäck aufpasst oder einen Reisepartner, mit dem man sich am Steuer des Wohnmobils abwechseln kann. Auch finanzielle Vorteile bringt eine Reise mit Reisepartner mit sich. So kann man sich die Kosten für Mietwagen und Benzin unter den Reisepartnern teilen, man spart sich Einzelzimmerzuschläge, wenn man mit einem Reisepartner ein Doppelzimmer teilt usw.

Der größte Vorteil für viele Leute ist jedoch, dass man die vielen Urlaubserlebnisse in einem fremden Land gemeinsam mit einem Reisepartner teilen kann. So kann man sich auch nach dem Urlaub noch stundenlang mit seinem Reisepartner darüber unterhalten.

Danzig

11. Juli 2011

Die ehemalige Hansestadt Danzig (poln. Gdansk) liegt westlich der Mündung des größten polnischen Flusses, der Weichsel. Die Stadt hat mehr als 450 000 Einwohner auf einer Fläche von etwa 262 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von ca. 1700 Menschen auf den Quadratkilometer entspricht. Zusammen mit Gdingen (poln. Gdynia) und Zoppot (poln.Sopot) bildet sie eine Dreistadt mit knapp einer dreiviertel Million Einwohnern. Im gesamten Ballungsraum Danzigs leben sogar mehr als 1 200 000 Einwohner. In Anlehnung an die Zeiten der Hanse lautet der Wahlspruch der Stadt “Weder unbesonnen noch furchtsam”.

Das pommersche Küstenland sah sich vor etwa 1000 Jahren wiederholt dänischen und polnischen Unterwerfungsversuchen ausgesetzt. Als zu Beginn des vierzehnten Jahrhunderts die Konflikte zwischen den kaschubischen Fürsten aus Pommern sowohl untereinander als auch mit dem brandenburgischen Markgrafen eskalierten und aus denen sich auch der polnische König nicht heraushielt, wurde der Deutsche Orden von Abgesandten der Stadt um Hilfe gebeten. Dies führte nach vielen Konfusionen letztlich dazu, dass der Orden die Stadt übernahm und sich sowohl in der Stadt selbst als auch in ihrer Umgebung festsetzte. Traditionell strebte die Stadt, in der die Kaufleute wirtschaftlich dominierten, schon damals nach Unabhängigkeit. Von der Mitte des 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Danzig eine Freie Stadt, was seiner wirtschaftlichen Entwicklung sehr gut tat. Zu jenen Zeiten war Danzig auch ein bedeutendes Mitglied der Hanse.

Danach verleibte sich das preußische Königreich die Stadt ein und sie blieb 14 Jahre lang unter preußischer Herrschaft. Als Danzig im Jahre 1813 vor den napoleonischen Truppen kapitulierte, wurde es von diesen wieder zu einer Freien Stadt erklärt. Nach der Niederlage Napoleons wurde die Stadt im Jahre 1815 vom Wiener Kongress wiederum dem Königreich Preußen zugesprochen. Ein anderer Vertrag, nämlich der von Versailles, trennte sie nach dem 1. Weltkrieg die vom Deutschen Reich ab und erklärte sie wiederum zur Freien Stadt. Dies blieb Danzig bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges, als es von der deutschen Wehrmacht überrannt wurde. Erst nach dessen Ende wurde die äußert wechselvolle Geschichte der Stadt einem stabilen Ergebnis zugeführt, denn seitdem ist Danzig fester Bestandteil des polnischen Staatsgebietes.